Ich wurde gefragt, wie die Klinik selbst aussieht. Voila, hier ist ein Foto, aufgenommen aus einer geschützten Ecke, wo es ein Schachbrett und einem Minirasen gibt und eine fantastische Aussicht auf den Braminsee.

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Das Klinikgebäude wurde im Jahr 1994 errichtet, und ist sehr modern eingerichtet. Wenn man das Gebäude betritt befindet man sich in einem Foyer, in dem rechts der Empfang, der ein wenig an einen Fahrkartenschalter erinnert. Links vom Eingang warten Sitzgruppen mit niedrigen Sofas und Tischen auf die Gäste. Als ich eintraf baute gerade ein Händler ein paar Tische auf um im Foyer ein paar Kleidungsstücke zu verkaufen. An der Rückwand war ein großformatiges Luftbild des Klinikgeländes zu erkennen. Leider empfand ich das Foyer ein wenig zu dunkel. Mit etwas mehr Licht wäre es sicher noch einladender.

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Wie auch immer, wendet man sich im Foyer nach rechts geht es zum Restaurant, wo die Gäste ihre Mahlzeiten einnehmen. Ein besonderer Bereich mit Korbsesseln wird als Cafeteria ausgewiesen. Dort findet man auch einen Verkaufstresen, wo man Getränke und Süßigkeiten erwerben kann. Nachmittags kann man hier auch Kaffee und Kuchen bekommen. Wer gerne Wasser mit auf das Zimmer nehmen möchte kann hier eine Flasche für 30 Cent erwerben (und 15 Cent Pfand). Das Haus stellt ansonsten nur Tee kostenlos zur Verfügung. Im Restaurant kann man sich gegen eine Kaution von 10 Euro eine Thermoskanne leihen, die man dann aus einem Tank mit dem „Tee des Tages“ befüllen kann. Das Restaurant macht einen sehr freundlichen Eindruck. Auf zwei Buffets werden morgens und abends Brot, Marmeladen, Wurst, Käse, Salate etc. angeboten.

Wendet man sich im Foyer nach links kommt man in den medizinischen Bereich, in dem die Visiten abgehalten werden. Hier befinden sich auch Verbandsräume, Schwesternzimmer und das Labor. Außerdem gibt es hier Behandlungsräume für die manuelle Lymphdrainage und die Verwaltung.

In den oberen zwei Etagen gibt es schöne Zimmer für etwa 100 Gäste. Zwei Fahrstühle verbinden die Geschosse miteinander. Daneben lädt ein Treppenhaus zum „Fitness-Training durch Treppensteigen“ ein. Die Gänge in den oberen Etagen sind nicht durchgängig beleuchtet. Das Licht flammt erst nach Betätigung eines Schalters auf. Aber gut, man muss ja Energiekosten sparen.  Im ersten Obergeschoss findet man auch eine Münz-Waschmaschine und einen Münz-Wäschetrockner (jeweils 2,50 Euro pro Wäsche/Trocknung) sowie ein Bügeleisen.

Inzwischen wurde auch noch ein Neubau errichtet, der neben 30 weiteren Betten auch einen Gemeinschaftsraum mit Fernseher, einen Sportraum auch ein eigenes Sanitätshaus beherbergt. Momentan wird das neue Haus gerade verklinkert. Vielleicht sollte ein Satellit mal ein aktuelles Foto machen. Auf Google-Earth klafft hier noch eine Lücke. Ulkigerweise wird hier das Licht zwar per Bewegungsmelder eingeschaltet, aber wenn man auf einem Stuhl im Gang platz nimmt um auf die Behandlung zu warten sitzt man nach einiger Zeit im Dunkeln. hahaha… hier sollte man wohl Abhilfe schaffen.