Von Mike Batts Blogspot stammt diese Geschichte aus einer unbekannten Quelle, die es aber wirklich wert ist gelesen zu werden. Daher habe ich sie einmal übersetzt.

Die grossen Steine

Je beschäftigter wir heutzutage sind, desto wichtiger ist es innezuhalten und diese Geschichte zu lesen:
Eines Tages sprach ein Experte für Zeitmanagement vor einer Gruppe von Wirtschaftsstudenten und um seine Lehrstunde zu einem Abschluss zu bringen benutzte er als Illustration einen Vergleich, den seine Studenten niemals vergessen sollten.

Er stand vor einer Gruppe von hoch motivierten Strebern und sagte:

„Okay, es ist Zeit für ein Quiz.“

Er zog dann ein riesiges Einmachglas hervor und stellte es vor sich auf den Tisch. Danach zeigte er rund ein dutzend faustgrosser Steine und tat sie, Stück für Stück, vorsichtig in das Glas.

Als das Glas bis zur Öffnung gefüllt war und keine weiteren Steine hineinpassten, fragte er: „Ist das Glas nun voll?“
Jeder in der Klasse sagte: „Natürlich!“
„Wirklich?“, fragte er.

Er zog eine Tüte mit kleinerem Geröll hervor, schüttete es vorsichtig und schwenkte das Glas dabei hin und her damit sich die Steinchen gut in den Zwischenräumen verteilen konnten.

Dann fragte er seine Gruppe erneut: „Ist das Glas nun voll?“
Diesesmal war die Gruppe vorsichtiger: „Vielleicht ja nicht.“, antwortete Einer.
„Gut!“, antwortete er.

Er griff unter den Tisch und präsentierte einen Eimer mit Sand. Er begann den Sand in das Glas zu schütten und der Sand fand zwischen den Brocken und Steinen noch genug Zwischenräume um hineinzupassen.

Wieder fragte er dasselbe: „Ist das Glas nun voll?“
„Nein!“, rief die Klasse im Chor und er nickte.

Er zeigte der Gruppe eine Giesskanne und goss den Inhalt in das Glas. Der Sand bot dem Wasser noch genug Platz sodass der Inhalt der Kanne komplett hineinpasste ohne dass das Glas überlief.

Dann sagte der Dozent zu seiner Klasse: „Also, was glaubt Ihr, was uns diese Demonstration zeigen soll?“
Ein Schüler hob seine Hand und sagte: „Der Punkt ist wohl, egal, wie voll der Terminkalender ist, wenn man sich anstrengt bekommt man immer noch ein paar Dinge eingeschoben.“

„Nein!“, antwortete der Dozent. „Das ist nicht der Punkt. Das Beispiel zeigt uns Folgendes: Wenn man nicht zuerst die grossen Brocken hineinlegt wird man den Rest auch nicht hineinbekommen. Deshalb fragt Euch selbst:

Was sind die grossen Steine in Eurem Leben?

  • Eure Kinder?
  • Der Partner?
  • Eure Freundschaften?
  • Eure Träume?
  • Eure Erziehung?
  • Andere Leute zu unterrichten?
  • Dinge zu tun, die Ihr gerne tut?
  • Zeit für Euch selbst?
  • Eure Gesundheit?

Vergesst nie, immer erst die grossen Steine zuerst hineinzutun oder Ihr werdet die kleinen Steine des Lebens niemals unterbringen.

Wenn Ihr Euch immer nur mit den kleinen Dingen beschäftigt (dem Schotter und Sand), dann füllt Ihr Euer Leben mit Dingen, die niemals dieselbe Qualität haben werden. Nehmt Euch die Zeit an den großen, wichtigen Dinge zu arbeiten, dann fallen die kleinen Dinge ganz natürlich an die richtigen Positionen.

Daher, heute Abend oder morgen, wenn Ihr über diese Geschichte nachdenkt, fragt Euch, was die „großen Steine“ in Eurem Leben sind.

Dann packt diese als Erstes in das Glas.