Kontakt mit Musikproduzent Mike Batt

Schon seit jeher war ich ein Fan von Mike Batt. Seine Kompositionen waren immer etwas Besonderes und hoben sich wohltuend vom Mainstream-Pop ab. Dabei hatte Batt eigentlich genau damit angefangen. Es begann mit dem European Song Contest 1974 als er mit seiner Gruppe „The Wombles“ in der Auszählungspause auftrat und setzte sich fort als er Soloalben aufnahm und Songs für Filme wie „Caravans“ und „Watership Down“ komponierte.

Als ich 1999 Stoff brauchte um einen vorhandenen Webspace mit Leben zu erfüllen erinnerte ich mich an die Wombles und erzeugte eine Website, die die kleinen Wesen vorstellte. Kurz darauf kreierte Mike Batt eine eigene englische Website und erlaubte mir die Inhalte zu übernehmen, zu ergänzen und eine deutschsprachige, offizielle Website zu gestalten.

Der Kontakt war so intensiv, dass ich an Batts Projekten aus der Distanz teilnahm und fortan auch andere Webprojekte betreuen durfte. Dazu zählte die Website für sein Crossoverprojekt „The Planets“ und „Robert Meadmore“. Sehr intensiv wurde die Zusammenarbeit jedoch als er eine junge Künstlerin suchte, die für seine geplante Band Jazz und Blues auf eine ungewöhnliche Weise präsentieren sollte. Seine Wahl fiel auf eine Sängerin, die ihn so beeindruckte, dass anstelle des Bandprojekts nun die Künstlerin direkt gefördert werden sollte. Ihr Name war Katie Melua. Die ersten Stimmen zum Vorab-Album waren positiv und ich hatte auch selbst die Möglichkeit meine Gedanken zu den unfertigen Tracks abzugeben. Auf jeden Fall war klar, dass alle Songs aussergewöhnlich dargeboten wurden.

Der Beginn einer märchenhaften Karriere

Katie Melua debütierte offiziell am 19.November 2003 im Shepherds Bush Empire und ihr Album hatte nach sechs Wochen bereits 60.000 Exemplare verkauft. Nach einer Performance im Fernsehen war ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Und als ihr offizieller Webmaster, für die englische und deutsche Website, konnte ich hautnah miterleben wie die Fangemeinde stetig wuchs.

Zwar bin ich nun nicht mehr für die Webseiten von Mikes Firma Dramatico verantwortlich, aber uns verbindet trotzdem eine Freundschaft und so verfolge ich natürlich auch die Karrieren der anderen Künstler und Künstlerinnen wie Florence Rawlings und Andrea McEwan.

Ich als Musiker? Leider nein.

Ich selbst habe schon sehr früh begonnen Akkordeon zu spielen. Nachdem ich in einem Urlaub ein Harmonium bedient hatte kauften mir meine Eltern eine elektronische Orgel. Nach und nach kaufte ich mir verschiedene Synthesizer und Keyboards, an denen ich, meistens nach Gehör, die Lieder meiner Lieblingskünstler nachspiele. Allerdings komponiere ich auch selbst und benutze diese Titel für die musikalische Untermalung meiner Videos. Dabei hilft mir auch meine Vorliebe für symphonische Filmmusik, in dessen Stil ich schon so manchen Titel kreiert habe.

Als Live-Musiker eigne ich mich allerdings weniger. Schade eigentlich. Aber ich musiziere mehr zur Entspannung als ernsthaft für öffentliche Auftritte proben zu wollen. Meine Kompositionen entstehen spielerisch, werden aufgezeichnet und dann später mit der richtigen Software im Computer „nachempfunden“.